Ausgabe 2/2016

AUSZUG AUS DEM INHALT:

SICHTSCHUTZ UND RAUMTEILER – VON DER STAUDENHECKE BIS ZUM KUNSTOBJEKT

TITELTHEMA
SICHTSCHUTZ UND RAUMTEILER
Weniger ist mehr
Ein Garten zählt zum erweiterten Wohnraum – neugierige Blicke sollen draußen bleiben, die einzelnen Bereiche klar getrennt werden. Gute, dauerhafte Lösungen sind gefragt, die zwar den nötigen (Sicht-)Schutz bieten, aber zugleich nicht einengen. Mauern und Wände aus verschiedenen Materialien bieten ein großes Spektrum an Möglichkeiten für den individuellen Bedarf.

Blickdicht verwachsen
Mit Mauern und Elementen aus Holz oder Glas wird ein Garten dauerhaft strukturiert. Aber auch Pflanzen wie Gräser, Stauden und Gehölze definieren Räume besonders stimmungsvoll. In Reihen gepflanzt oder als einzelne Akzente lassen sie lockere und lebendige Gartenzimmer entstehen.

Hersteller und Trends: Luftige Lösungen und leuchtende Beispiele
Was den Sichtschutz im Garten angeht, gilt: Weniger ist mehr. Sichtschutz soll vor fremden Blicken schützen, aber nicht einengen oder den genussvollen Blick auf den eigenen Garten einschränken. Deshalb stehen luftige Elemente oder auch Materialkombinationen voll im Trend und werden von den Gartendesignern gerne verwendet. Aber auch mit blickdichten Materialen können stimmungsvolle Akzente gesetzt werden.

PORTRÄT
MANUEL SAUER – mit hoher Präzision
Landschaftsarchitekt – das ist für den mehrfach ausgezeichneten Manuel Sauer mehr als ein Beruf. Es ist Berufung. Sein Architekturverständnis, die künstlerische Begabung, das Einfühlungsvermögen für seine Bauherren und die leidenschaftliche Akribie in seinen klaren Planungen und der Realisierung seiner Projekte sind sein Markenzeichen.

GARTENFESTIVALS
RHS CHELSEA FLOWER SHOW 2016
Mehr Natur als Garten war das Credo 2016. Der Geist des letztjährigen Gewinners Dan Pearson mit seiner famosen Natur-Pur-Super-Installation durchwehte die großen Schaugärten, aber
eher als gebändigter, ja zahmer Naturalismus, in den sich beliebte Blüher heimlich eingeschlichen haben.

GESTALTUNGSELEMENTE
ZEITLOS UND VIELSEITIG: NATURSTEIN
Anders als Metall, Glas oder Beton ist Stein eher unbeeinflusst von Moden und Trends und besticht durch Nachhaltigkeit und beständige Schönheit. Kein Wunder, dass die Beliebtheit von Stein seit Jahrhunderten ungebrochen ist.

RATGEBER
ROBUSTE EYECATCHER: Teppiche für den Außenbereich
Outdoorteppiche sind das neue Accessoire für den Freiluftwohnbereich. Sie geben Terrasse und Balkon den letzten Schliff, machen Sitzplätze zur Insel vor der eigenen Haustür. Mit den robusten Designobjekten lassen sich gekonnt Farbakzente setzen und so dem Lieblingsplatz im Garten eine persönliche Note verleihen.

BOUTIQUE
Ideen für den Garten

KURIOSES
Guerilla Gardening

GARTENFOTOGRAFIE
Brigitte und Philippe Perdereau

GARTENREPORTAGE
Die schönen Wilden

KALEIDOSKOP
Aus der Glut in den Garten

KOMMENTAR
Der letzte Spaten deines Lebens

STADTGARTEN
Das Freiluftzimmer in Paris

ON TOUR
Nächster Halt: Madeira

LOUNGE
Parkomanie Ausstellung

SERVICE
Bücher rund um Gärten

GARTENKOLUMNE
Nicht gucken!


EDITORIAL

Kennen Sie Brainfood? Das ist so ein neues Modewort, das uns im Grunde nichts anderes sagen will, als dass wir uns gesund ernähren sollen, damit unser Gehirn gut arbeiten kann. Und weil das ja auch in einem Verlag nicht unerheblich ist, erklärte uns hier erst kürzlich eine Ernährungswissenschaftlerin, worauf wir dabei achten sollen und welche Möglichkeiten einer gesunden Ernährung es gibt. Denn das sind ganz schön viele. Während die Krankenkassen noch vor einigen Jahren gegen den Fast-Food-Trend ankämpften, setzen sie sich heute mit Frutariern, der Paleo-Philosophie und „Clean Eating“ auseinander.

Eines haben diese Bewegungen aber gemeinsam: Wir essen bewusster. Ja eigentlich noch mehr: Wir leben bewusster. Schlagwörter wie Work-Life-Balance, Fair Trade und Slow Food sind längst in unserem Alltag verankert. Wir achten mehr auf Fairness und Qualität, und geben dafür dann gerne auch etwas mehr Geld aus – so auch für den Garten, unser ganz persönliches, individuelles Refugium. Dort können wir uns nach einem harten Arbeitstag entspannen, die Welt an uns vorüberziehen lassen. Anregungen, wie sich ein solcher Ort der Ruhe und Erholung am schönsten gestalten lässt, finden Sie wie immer im Magazin.

Nicht selten wird der Garten auch dazu genutzt, um das eigene Bio-Gemüse anzupflanzen. Der Trend geht aber noch weiter, denn einige Städte und Gemeinden stellen ihren Bürgern dafür sogar schon öffentliche Flächen zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es schon seit vielen Jahren eine Bewegung, die unbeachtete Grünflächen einer Kommune eigenmächtig verschönert.  Und dafür sogar den Konflikt mit dem Gesetz in Kauf nimmt. Heiligt hier der Zweck die Mittel? Auf Seite 66 finden Sie mehr Informationen darüber.